Rauchmelder

 

Rund 70% der Brandopfer verunglücken nachts in der eigenen Wohnung. In mehr als 92% aller Fälle sterben die Opfer nicht durch das Feuer, sondern infolge einer Rauchvergiftung.

Die Opfer werden im Schlaf überrascht, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Der laute Alarm eines Rauchmelders warnt Sie im Schlaf rechtzeitig vor der Gefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich in Sicherheit zu bringen.

Schon nach wenigen Sekunden kann die gewohnte Umgebung so stark verraucht sein, dass akute Lebensgefahr besteht.

Vielfach kommt es zur Erzeugung des lebensgefährlichen, narkotisierenden Kohlenmonoxids, das Mensch und Tier lautlos und schnell tötet. Nur zu schnell ist man orientierungs- und bewusstlos.

Moderne Rauchmelder sind Batterie betrieben, klein und erfordern nur einen kleinen und sehr einfachen Installationsaufwand.

Sie bieten einen ständigen Selbsttest, Überwachung der Batteriespannung und rechtzeitige Warnung vor erschöpfter Batterie.

 

Funktionsweise

Um den Rauch festzustellen, muss der Rauchmelder in der Lage sein, Messungen durchzuführen. Dafür gibt es im Inneren des Melders eine Messkammer, die von allen Seiten durchlüftet wird. In der Messkammer ist eine Lichtquelle eingebaut die in regelmäßigen Abständen einen Lichtblitz erzeugt. Sollte dieser Lichtblitz auf einen Rauchpartikel stoßen, so entsteht in der Messkammer von der Reflektion ein Streulicht, was von einer Fotozelle aufgefangen wird, welche schlussendlich einen akustischen Alarm auslöst.

 

Empfehlungen

Wichtig ist, dass Sie Ihren Rauchmelder an einem zentralen Ort anbringen, beispielsweise im Gang zwischen Wohn- und Schlafraum, so werden Sie geweckt, wenn irgendwas in Ihrer Wohnung brennt. Auch Kinderzimmer sollten gesichert werden; montieren Sie hier einen weiteren Rauchmelder. Sollten Sie in einem Haus mit mehreren Etagen wohnen, bringen Sie mindestens in jedem Stockwerk einen Rauchmelder an.

In größeren Häusern ist es sinnvoll, die Rauchmelder miteinander zu vernetzen, so dass zum Beispiel ein Kellerbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet werden kann.

In Küche und Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, da dort durch Koch- und Wasserdämpfe Fehlalarme ausgelöst werden könnten.

Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation.

Informieren Sie sich, welche Rauchmelder bei Tests gut abgeschnitten haben. Viele Billigangebote aus den Grossmärkten halten nicht, was sie versprechen. Den aktuellen Testsieger erhalten Sie bei uns schnell und bequem nach Hause geliefert.

 

Batteriebetriebene Rauchmelder für private Haushalte

Rauchmelder mit einer 9V-Blockbatterie sind die optimale Lösung zum Nachrüsten im Wohn- und Bürobereich. Sie sind ohne zusätzliche Kabelverlegung zu installieren. Die lebensrettenden Rauchmelder sind klein, unauffällig und leicht zu installieren. Diese Rauchmelder arbeiten unabhängig vom Stromkreis. Sollte die Batterie zu schwach werden, wird das ca. 30 Tage, bevor die Batterie entladen ist, durch einen sich wiederholenden Signalton angekündigt.

Eine Langzeitbatterie (9 V Lithium) mit einer Batterielebensdauer von bis zu 10 Jahren hält in der Regel so lange, bis auch der Rauchmelder ausgetauscht werden sollte.